Hier finden Sie alle öffentlichen Kurstermine zu denen Sie sich gerne jederzeit hier anmelden können.
Sa. 01.11.2025 und So. 02.11.2025
in Kooperation mit dem Landschaftsförderverein des Naturpark Nuthe Nieplitz
Zweitätiger Modularer Workshop aus meiner Reihe “Permakultur im Haus- und Hobbygarten” Beide Tage sind einzeln buchbar. Die Teilnahme ist kostenlos.
Sa.01.11.2025 10-15.30h
Der Waldgarten
Planung, Anlage und Pflege eines Waldgartens mit essbaren Kulturen im eigenen Hausgarten, Hobbygarten oder Kleingarten.
Ein Waldgarten orientiert sich an den natürlichen Gegebenheiten eines lichten Waldrandes. Das Ökosystem Waldrand wird nachgebildet, wobei die typischen Waldpflanzen durch Pflanzen mit essbaren Erträgen ersetzt werden. Auf mehreren Ebenen werden Pflanzen vielfältig kombiniert, so wird ein „essbares Biotiop“ im eigenen Garten erschaffen. Dieses bringt übers Jahr verteilt
vielfältige Erträge auch auf kleiner Fläche und bietet dabei viel Raum zum Wohlfühlen, für Menschen, Wildtiere und Insekten. Bei der Planung wird in Schichten gedacht. Es gibt eine
Baumschicht mit Obst und (bei größeren Gärten) Nuss- und Laubbäumen darunter wird eine Strauchschicht aus Beerenobst, Wildobst usw. gepflanzt. Darunter gibt es eine Schicht, in der ein- und mehrjährige krautige Pflanzen also Stauden, Gemüse, Kräuter- und Teepflanzen sowie ggf. Pilze wachsen und eine Schicht, welche Wurzelgemüse und Bodendecker beherbergt. Auch Kletterpflanzen können integriert werden.
Gemeinsam analysieren wir Waldgarten-Beispiele und lernen passende Pflanzen kennen und planen einen exemplarischen Waldgarten.
Sa. 02.11.2025 10-15.30h
Das mehrjährige Beet
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Planung, Anlage und Pflege eines Beetes mit mehrjährigen essbaren Pflanzen.
Mehrjährige Gemüse, essbare Stauden und perennierende Tee- und Küchenkräuter.
Einmal pflanzen, viele Jahre ernten: Das mehrjährige Beet ist DAS Permakulturbeet schlechthin und passt in jeden naturgemäßen Garten. Einmal etabliert macht es weitaus weniger Arbeit als die meisten Gemüsebeete, trägt zum Bodenaufbau bei und bietet von Frühjahr bis Herbst tolle Bereicherungen für den Speiseplan. Neben altbekannten pflegeleichten Küchenkräutern von Salbei bis Schnittlauch und einigen essbaren Wildkräutern beherbergt es viele leckere
Überraschungen wie z.b mehrjährigen Spinat- und Salatpflanzen, ausdauernden Grünkohl, Teechrysanthemen und Gemüseastern. Auch, dass viele übliche Gartenblumen und Stauden essbar und durchaus schmackhaft sind, ist vielen nicht bekannt. Im mehrjährigen Beet werden diese Pflanzen entsprechend ihrer Wachstumsgewohnheiten und Standortansprüche so gemischt und kombiniert, dass das Beet uns Frühjahr bis Herbst optisch und kulinarisch etwas
zu bieten hat. In diesem Tageskurs lernen die Teilnehmenden viele spannenden Pflanzen kennen von denen auch einige probiert werden können. Gemeinsam planen wir in der Gruppe ein Beispielbeet.
Der Kurs findet im
NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal
Glauer Tal 1
14959 Trebbin/Blankensee
statt.
Anmeldung unter +49 (0)33731 – 700 462 und umweltbildung@lfv-nnn(dot)de
Sa. 22.11.2025, 9.30-17h
Einführung in die Permakultur/Permakulturplanung für den eigenen Garten
beim Fachtag Permakultur der Kulturmühle Lietzen
Gärtnern im Einklang mit der Natur
Eine Kurzeinführung in die Permakultur mit Praxistipps.
Von der Natur lernen, Vielfalt schaffen, den Garten nachhaltig gestalten, resourcenschonend und aufbauend wirtschaften. Der Begriff Permakultur ist heute in aller Munde, doch was bedeutet das eigentlich konkret und wie kann ich Permakultur in meinem eigenen Garten anwenden?
In diesem Workshop erhaltet ihr erste Einblicke in die Hintergründe Ethik und Prinzipien sowiedie konkreten Vorgehensweisen (Gartenplanung, Bodenaufbau, naturgemäßeSchädlingsregulierung, Mischkultur) des zukunftsfähigen, permakulturellen Gärtners.Permakultur im Hobbygarten anzuwenden bedeutet sich der zahlreichen Wechselwirkungenund ineinandergreifenden Kreisläufen der Natur bewusst zu werden und versuchen diesebestmöglich nachzuahmen. Mit Permakulturmethoden können wir unseren Garten in einvielfältiges, lebendiges, summendes, duftendes, reich tragendes, sich langfristig erhaltendeskleines Ökosystem verwandeln. So schaffen wir einen naturnahen Lebensraums, der dieBedürfnisse des Menschen nach leckeren Gartenerzeugnissen und Erholung im Garten ebenso
befriedigt wie die Bedürfnisse unserer Mitwelt (Wildtiere, Insekten, Pflanzen, Mikroorganismen)nach Selbsterhalt und Weiterentwicklung.
Anmeldung bei Inga Brand (Leiterin der Kulturmühle Lietzen) unter info@socialart.eu oder 033470/ 40246
SA. 14.02.2026, 10-16h
Permakultur im Haus- und Hobbygarten:
Praxisanleitung Bodenaufbau und -pflege
In Kooperation mit der Bildungsstätte “Schloss Trebnitz”
Der Boden ist bei allen gärtnerischen Tätigkeiten das wertvollste Gut und doch fristet er oft ein ungeachtetes Dasein. Über die Vielfalt der Pflanzen, die im Gartenboden wachsen wird viel gesprochen. Aber, dass es in einer Handvoll fruchtbarer Erde mehr Organismen leben als Bewohner auf der Erde, ist wenig bekannt.
Sowohl die typischen märkischen Sandböden als auch die schweren Lehmböden des Oderbruchs lassen gärtnerisch einige Wünsche offen. Oft wird daher versucht mit kurzfristigen Düngemaßnahmen alles aus dem Boden herauszuholen. Das schadet der Bodenqualität auf lange Sicht oft mehr als es Nutzen bringt.
Gerade in Zeiten des voranschreitenden Klimawandels sollte Humus-Aufbau wieder oberstes Gebot für land- und gartenbauliche Aktivitäten werden.
Denn ein gesunder Gartenboden bringt nicht nur bessere Ernten durch langfristig verbesserte Bodenfruchtbarkeit und spart durch verbesserte Wasserhaltefähigkeit viel Gießen sondern er hilft nebenbei noch bei der Bindung von klimaschädlichen Treibhausgasen.
In diesem Workshop werfen wir einen Blick auf das mannigfaltige Bodenleben, die Funktion der Bodenlebewesen und darauf ,wie wir diese fördern können um damit die Fruchtbarkeit, die Wasserhaltefähigkeit und die Bearbeitbarkeit des Bodens dauerhaft zu verbessern. Folgende Methoden werden detailliert, nachvollzizhbar anhand von Beispielen aus der Praxis vorgestellt:
-Mulch verschiedenen Materialien (Zeitpunkt, Vor- und Nachteile)
-Gründüngung mit verschiedenen Pflanzen (Zeitpunkt und Einpassung in die Gemüsekultur)
-boden- und rückenschonendes umgrabefreies Gärtnern (konservierende Bodenbearbeitung)
-Kompost zur Bodenanreicherung erfolgreich selbst herstellen.
Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich für naturnahes Gärtnern interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!
Kursgebühr 59 € incl. Tagesverpflegung. Anmeldung bitte direkt beim Schloß Trebnitz.
Susen Hollmig
033477 519-18
hollmig@schloss-trebnitz.de
SA. 28.02.2026, 10-16h
Permakultur im Haus- und Hobbygarten:
Praxisanleitung Mischkulturplanung
In Kooperation mit der Bildungsstätte “Schloss Trebnitz”
Naturnahes Gärtnern ist in aller Munde, die Vorteile des Gemüseanbaus in Mischkultur werden immer bekannter: Pflanzen, die einander gegen Schädlinge schützen, die sich gegenseitig darin unterstützen Wuchskraft und Pflanzengesundheit zu erhöhen und dabei noch den Boden verbessern.
Ein Traum für jeden Biogärtner.
Allerdings scheint das Planen eines solchen Mischkulturbeetes oft kompliziert, es bedarf scheinbar viel Vorwissen und es gibt verwirrend viele abweichende Listen von guten und schlechten Pflanzpartner. Doch das muss nicht sein 🙂
In diesem Workshop stelle ich eine einfache und langjährig praxiserprobte Planungsmethode vor und gebe den Teilnehmenden die wichtigsten Kniffe mit, um auch mit wenig Gartenerfahrung erfolgreich einen an die eignen Bedürfnisse angepassten Mischkulturplan für die eigenen Beete erstellen zu können. Gemeinsam planen wir in der Gruppe ein exemplarisches Mischkulturbeet im Jahreslauf. Ganz nebenbei gibt es einen umfassenden Austausch und die Möglichkeit konkrete Fragen zum eignen Garten zu stellen.
Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich für naturnahes Gärtnern interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!
Kursgebühr 59 € incl. Tagesverpflegung. Anmeldung bitte direkt beim Schloß Trebnitz.
Susen Hollmig
033477 519-18
hollmig@schloss-trebnitz.de
Darüber hinaus gebe ich meine Kenntnisse im Rahmen der Ausbildung zum/zur Obstbaumwart/in weiter.